Leitern von www.girse-leitern.de sind Geräte, mit denen man sich auf eine bestimmte Höhe begeben kann. Dies geschieht, indem man die Sprossen, die beidseitig in Holme gefasst sind, hinaufklettert. Es gibt Leitertypen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche. Die klassische Leiter, die an einen ausreichend befestigten Gegenstand gestellt wird, wird als “Anstellleiter” bezeichnet. Sie ist der ursprüngliche Leitertyp und hat den Nachteil, dass sie nicht frei stehen kann.
Deshalb wurde die sogenannte “Bockleiter” entwickelt. Meistens hat diese am obersten Punkt ein Gelenk, was es ermöglicht, dass die Standfüße der Leiter in einem bestimmten Winkel ausgeklappt werden können. Dies sorgt für ausreichend Stabilität, sodass die “Bockleiter” im Gegensatz zur Anstellleiter frei stehen kann. Modernere Bockleitern gibt es allerdings auch schon mit mehr als nur einem Gelenk, sodass die Leiter z.B. aus drei durch Gelenke verbundenen Leiterteilen besteht. Nach dem Aufstellen können diese Leiterteile einen Rahmen bilden, sodass die Leiter als Gerüst genutzt werden kann.
Häufig lässt sich solch eine Bockleiter auch als Anstellleiter benutzen, indem das zweite Leiterstück um 180° ausgeklappt und das Gelenk festgestellt wird. Diese Kombination von Leitertypen wird oft als “Multifunktionsleiter” bezeichnet. Ein dritter Leitertyp ist noch zu nennen, nämlich die “Strickleiter”. Sie wird, wie der Name schon sagt, durch einen Strick (Seil) gehalten, bzw. deren Sprossen verknüpft. Es gibt auch Formen der Strickleiter, bei denen sie komplett ohne Sprossen ausgeführt ist und das Seil selbst als Tritt dient. Die Strickleiter ist besonders flexibel und kann auf engstem Raum verstaut werden. Sie ist allerdings nicht freistehend und kann auch nirgends angelehnt werden. Auch bei den Maßen und Formen der Standfüße gibt es viele Variationen. Heutzutage werden in der Regel Standfüße mit einem Gummiüberzug benutzt, die ein Wegrutschen auf glatten Oberflächen verhindern sollen.
