“Die Kunststofftechnik, wie sie von www.atp-plastics.ch ausgeübt wird, ist eine Untergruppe der Verfahrenstechnik und ging schließlich als eigener Forschungszweig aus ihr hervor. Generell sind darunter technische Prozesse zu verstehen, durch die aus einem bestimmten Material ein anderes Produkt entsteht. An den Prozessen sind chemische, physikalische oder auch biologische Vorgänge beteiligt, die eine Umwandlung des Ausgangsmaterials erst möglich machen. Die Verfahrenstechnik ist somit das Bindeglied zwischen dem Abbau von Stoffen und der Fertigstellung von Produkten.
Die Kunststofftechnik im Speziellen stellt den Sektor dar, der sich mit der Erforschung sowie Anwendung von Eigenschaften der Kunststoffe beschäftigt. Dabei handelt es sich vor allen Dingen um biologische, chemische und physikalische Eigenschaften. Diese Forschung hat zum Ziel, dass Kunststoffe entwickelt oder ausgewählt werden, die bestimmte Eigenschaften aufweisen, um eine bestimmte Anwendung auszuführen. Oftmals betrifft dies das Auffinden von neuen Verwendungsweisen oder man versucht eine Optimierung von Verarbeitungsprozessen zu bewirken.
Kunststoff ist deshalb so interessant, weil es einige besondere Eigenschaften aufweist, die den Kunststoff von anderen Werkstoffen abheben. Er ist aufgrund seiner Dichte wesentlich leichter als andere Stoffe, wie z. B. Metall. Dafür weisen andere Stoffe eine höhere Festigkeit auf. Dieser kleine Minuspunkt kann allerdings durch konstruktive Mittel ausgeglichen werden. Trotz der geringen Festigkeit, besitzt Kunststoff eine gute Zähigkeit, was bedeutet, dass er weniger zerbrechlich ist, als zum Beispiel Glas. Außerdem ist er anorganischen Mitteln gegenüber resistent, was ihm eine weitere Präferenz bei der Herstellung von beispielsweise Elektrogeräten oder Spielzeug einräumt. Es wurden sogar Kunststoffe entwickelt, die sich auch gegenüber organischer Lösungsmittel beständig zeigen. Ein weiterer Vorteil von Kunststoff ist die verhältnismäßig geringe Verarbeitungstemperatur, die bei 250-300°C liegt.
Kunststoff stellt also einen beliebten Werkstoff dar.”
